Warum Parfüm mehr schaden kann, als du denkst
1 februari 2025 · 2 min leestijd

Warum Parfüm mehr schaden kann, als du denkst

PARFÜM - Fast jeder hat ein Fläschchen im Schrank stehen. Aber wusstest du, dass Parfüm nicht nur in deinem Lieblingsduft steckt? Auch Tagescreme, Shampoo, Babyöl, Bodylotion, Waschmittel und Weichspüler enthalten oft Parfüm. Und gerade diese versteckten Duftstoffe können schädliche Chemikalien enthalten, die deine Gesundheit beeinflussen. Vor allem Babys mit ihren empfindlichen Lungen und ihrer zarten Haut sind besonders gefährdet. Und nicht nur sie: Auch Erwachsene können unter diesen Stoffen leiden.


Deshalb entscheiden wir uns bei Kideo bewusst dafür, in der Kita kein Parfüm zu verwenden und auch stark parfümierte Waschmittel zu vermeiden.



Die versteckten Risiken von Parfüm


Parfüm gehört zu den ältesten von Menschen hergestellten Chemikalien. Es kann synthetisch (aus chemischen Stoffen) oder natürlich (auf Basis ätherischer Öle) hergestellt werden. Was viele Menschen jedoch nicht wissen: Parfüm kann einen Cocktail aus chemischen Stoffen enthalten.


• Hormonell wirksame Stoffe: Viele Parfüms enthalten Stoffe, die den Hormonhaushalt beeinflussen. Das kann zu Problemen mit der Fruchtbarkeit und zu einem erhöhten Risiko für bestimmte Krankheiten wie Brustkrebs führen.


• Allergien: Parfüm in Produkten wie Babyöl, Duschgel oder Waschmittel kann Hautallergien auslösen, vor allem bei Babys und kleinen Kindern. Ihre Haut ist noch zart und nimmt Stoffe schnell auf, weil die Schutzschicht noch nicht vollständig entwickelt ist. Eine Allergie, die in den ersten Lebensjahren entsteht, bleibt oft ein Leben lang bestehen.


• Unklare Etiketten: Auf dem Etikett von Kosmetik mit Parfüm muss nur ein Teil der Inhaltsstoffe angegeben werden. So können bis zu 300 Duftstoffe in einem Parfüm stecken, von denen nur 26 verpflichtend genannt werden müssen. Dadurch ist es fast unmöglich herauszufinden, was genau in einem Produkt steckt.


Wie kannst du dich und dein Kind schützen?


Auch wenn Parfüm verlockend duften kann, ist es oft besser, den Gebrauch einzuschränken, vor allem wenn du ein Kind hast. Zum Glück gibt es einfache Schritte, die du gehen kannst:


1. Wähle parfümfreie Produkte: Nimm neutrale Waschmittel ohne zugesetzte Duftstoffe. Als Alternative zum Weichspüler kannst du Essig verwenden. Das neutralisiert unangenehme Gerüche und ist die umweltfreundlichere Wahl.


2. Weniger Seife für dein Kind: Dein Kind muss nicht täglich mit Seife gewaschen werden; Wasser reicht oft aus. Möchtest du trotzdem Seife nehmen? Dann wähle eine natürliche Variante wie Olivenseife oder Aleppo-Seife.


3. Pflege ohne schädliche Stoffe: Creme dich und dein Kind nach dem Baden mit biologischer Sheabutter oder einem natürlichen Öl ein. Eine schöne Option ist das Öl von Kenko, das einen dezenten, sanften Duft hat und die Haut schont.


4. Lerne, Etiketten zu lesen: Beschäftige dich mit Gütesiegeln und Inhaltsstofflisten. So erkennst du schneller, welche Produkte sicher sind und welche du besser meidest.


Kleine Änderungen, großer Unterschied

 

Wenn du bewusst zu natürlichen und parfümfreien Produkten greifst, schützt du nicht nur deine eigene Gesundheit, sondern auch die deines Kindes. Es wirkt vielleicht wie eine kleine Änderung, langfristig macht sie aber einen großen Unterschied.


Unternimmst du schon etwas, um schädliche Stoffe in deinem Alltag zu vermeiden?

Schreib es mir gern in die Kommentare!

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