Winterzeit: So bereitest du dein Kind laut Schlafcoach Douina vor
24 oktober 2024 · 3 min leestijd

Winterzeit: So bereitest du dein Kind laut Schlafcoach Douina vor

Bei der Winterzeit wird die Uhr eine Stunde zurückgestellt, und ein Kind, das um 6:00 Uhr aufstand, steht dann um 5:00 Uhr neben deinem Bett. Schlafcoach Douina rät, den Rhythmus drei Tage vorher vorzubereiten: Verschiebe den Mittagsschlaf und die Schlafenszeit jeden Tag um eine Viertelstunde, sodass du am Sonntag der Zeitumstellung wieder bei den alten Uhrzeiten landest. Geh tagsüber viel nach draußen, um die innere Uhr zu unterstützen, und achte immer auf die Müdigkeitszeichen deines Kindes. Im Folgenden erklärt Douina es selbst.

Warum ist die Winterzeit für Kinder schwierig?

Es ist wieder so weit, der Winter steht vor der Tür. Das bedeutet nicht nur, dass es schneller dunkel und kalt wird, sondern auch, dass die Uhr eine Stunde zurückgestellt wird. Ohne Kinder heißt das eine Stunde länger schlafen. Hast du Kinder, und dann auch noch einen Frühaufsteher, ist das nicht dein Lieblingsmoment: Du stehst nicht um 6:00 Uhr auf, sondern um 5:00 Uhr. Eine Uhrzeit, über die man sich als Eltern nicht freut.

Die Winterzeit beschreibe ich immer als Jetlag. Der Körper ist durcheinander und braucht oft Zeit, um wieder in den „normalen“ Rhythmus zu kommen. Dein Kind wacht also nicht nur eine Stunde früher auf, sondern kann auch mental darauf reagieren:

  • empfindlicher sein, schneller wütend werden oder Grenzen austesten;
  • schneller müde werden;
  • zu den alten Zeiten Hunger bekommen.

Alles Dinge, auf die du als Eltern Rücksicht nehmen kannst, und die erklären, warum dein Kind in der kommenden Woche vielleicht etwas empfindlicher ist. Sei lieb zu dir selbst, aber eben auch zu deinem Kind. Die Winterzeit ist nicht für jedes Kind gleich leicht.

Mutter mit einem Baby in der Tragehilfe auf einer Treppe

Wie bereitest du den Schlafrhythmus auf die Winterzeit vor?

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Winterzeit anzugehen. Du tust nichts und nimmst dein Kleines direkt in die neue Zeit mit: keine Vorbereitung, du schaust einfach, wie es in den nächsten Tagen läuft. Oder du bereitest ein wenig vor und hoffst so, dass dein Kind nicht zu früh aufwacht und etwas leichter mit der Umstellung zurechtkommt.

Entscheidest du dich fürs Vorbereiten, beginnst du drei Tage vorher, den Rhythmus anzupassen, indem du jeden Tag alles um eine Viertelstunde verschiebst. Das Beispiel unten geht von einem Kind aus, das noch einen Mittagsschlaf gegen 12:30 Uhr macht und um 19:00 Uhr ins Bett geht.

Beispielplan: den Rhythmus in drei Tagen verschieben

  1. Donnerstag: Mittagsschlaf um 12:45 Uhr, ins Bett um 19:15 Uhr.
  2. Freitag: Mittagsschlaf um 13:00 Uhr, ins Bett um 19:30 Uhr.
  3. Samstag: Mittagsschlaf um 13:15 Uhr, ins Bett um 19:45 Uhr.
  4. Sonntag, nach Beginn der Winterzeit: Mittagsschlaf um 12:30 Uhr, ins Bett um 19:00 Uhr.

Am Sonntag gehst du also zu deinen alten Schlafenszeiten zurück, so wie du sie vor der Winterzeit auch eingehalten hast. Als Eltern weißt du meist selbst, womit dein Kind am besten zurechtkommt. Neben dem Anpassen des Rhythmus kannst du den Prozess unterstützen, indem du tagsüber viel nach draußen gehst; so hilfst du der inneren Uhr ein bisschen.

Worauf achtest du während der Umstellung?

Ich hoffe, dass euch die Tipps etwas bringen und dass die Umstellung auf diese Weise leichter verläuft. Schau natürlich immer auf dein Kind und bleib aufmerksam für Müdigkeitszeichen. Halte dein Kind nicht wach und klammere dich nicht starr an diesen Plan, wenn dein Kind wirklich müde ist.

Schlafexpertin Douina mit ihrem Zitat: Die Winterzeit beschreibe ich immer als Jetlag

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Zusammenfassung

  • Die Winterzeit wirkt wie ein Jetlag: Dein Kind wacht eine Stunde zu früh auf und kann empfindlicher, schneller müde oder zu den alten Zeiten hungrig sein.
  • Beginne drei Tage vorher und verschiebe den Mittagsschlaf und die Schlafenszeit jeden Tag um eine Viertelstunde.
  • Am Sonntag der Zeitumstellung gehst du zu den alten Zeiten zurück.
  • Tagsüber viel nach draußen zu gehen hilft der inneren Uhr.
  • Achte weiter auf Müdigkeitszeichen und halte dein Kind nicht wach, wenn es wirklich müde ist.

Häufige Fragen

Wann fängst du an, dich auf die Winterzeit vorzubereiten?

Drei Tage vorher, mit einer Verschiebung von Mittagsschlaf und Schlafenszeit um jeweils eine Viertelstunde pro Tag.

Musst du den Rhythmus unbedingt anpassen?

Nein. Du kannst dein Kind auch direkt in die neue Zeit mitnehmen und abwarten, wie es läuft. Vorbereiten erhöht die Chance, dass dein Kind nicht zu früh aufwacht und die Umstellung leichter verläuft.

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