Entspanntes Muttersein |  TIPPS VON LAURA LOUISE, DE ONLINE YOGAJUF
23 mei 2024 · 5 min leestijd

Entspanntes Muttersein | TIPPS VON LAURA LOUISE, DE ONLINE YOGAJUF

 3 Tipps für mehr Entspannung im Muttersein 



Es ist ein Vollzeit- und ein Teilzeitjob in einem: das Muttersein. Eine Aufgabe, die dir viel Erfüllung schenkt, die aber auch zehren kann. Nirgends ist die Zwiespältigkeit so groß wie in der Elternschaft. Du blickst der Zeit voraus, und gleichzeitig rinnt sie dir durch die Finger. In diesem Blog gibt dir Laura Louise 3 Tipps, damit du dich im Muttersein nicht selbst verlierst.


Schau. Du willst das Beste für deine Kinder. Das glauben wir alle. Und alles, was du tust, kommt aus dieser starken Mutterliebe. Aber heißt das, dass du dich immer weiter selbst übergehen musst? Wir glauben: nein. Denn um das Bild aus dem Flugzeug zu bemühen: Du musst dir erst selbst die Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor du anderen helfen kannst.


Es ist also im Interesse deiner Familie, deiner Angehörigen, deines Partners und auch von dir selbst, dass du gut für dich sorgst. Denn je besser es dir geht, desto besser kannst du wieder für die Menschen um dich herum da sein.

Aber wie machst du das, wenn dir am Tag ständig Stunden zu fehlen scheinen?


 Tipp 1 – Wähle eine Entspannung mit niedriger Hürde 

Als frischgebackene Mutter klingt ein Tag in der Sauna herrlich. Oder wie wäre es mit einer Übernachtung auswärts oder einem Festivalbesuch? Aber einen ganzen Tag von zu Hause weg zu sein, kann ganz schön aufregend sein. Oder es ist eine Herausforderung, eine Betreuung für dein Kind (oder deine Kinder) zu finden. Wähle deshalb einen Weg mit niedriger Hürde, der zu dir passt. Tanzt du gern? Tanz im Wohnzimmer zu deiner Lieblingsmusik. Mach einen kreativen Workshop bei dir in der Nähe. Oft bist du dann nur ein bis zwei Stunden weg. Oder setz dich allein mit einem Buch in ein Café. Wetten, dass du sofort entspannst?


Tipp 2 – Mach Entspannung zur Gewohnheit

Oft neigen wir dazu, erst dann zum Entspannen zu kommen, wenn alle anderen Aufgaben schon erledigt sind. Und das ist schade. Denn gerade wenn Entspannung zur Gewohnheit wird, wird das Leben leichter und angenehmer. Starte also gleich gut in den Tag, mit einem Moment der Entspannung für dich. Und sei es nur eine Tasse Tee draußen im Garten. Oder ein Kapitel in einem Buch. So machst du Entspannung zur Gewohnheit. Entspannung muss nicht groß und mitreißend sein – darf sie natürlich gern. Aber oft verlieren wir uns im Alltäglichen und vergessen das Entspannen völlig.


 Tipp 3 – Mach es gemeinsam 

Wenn es dir schwerfällt, regelmäßig zu entspannen, ist es eine gute Idee, es gemeinsam zu tun. Zum Beispiel mit einer guten Freundin. Aber auch mit deinem Partner zu entspannen, ist eine gute Idee. Buche zusammen eine Massage, komm zu einem Retreat-Tag speziell für Mütter oder plane einen Offline-Tag mit der ganzen Familie. Gemeinsam fällt es oft leichter, dranzubleiben. Du hast dich dann nicht nur mit dir selbst verabredet, sondern auch mit jemand anderem.

Laura Louise, De Online Yogajuf, hilft dir gern dabei, mehr Entspannung in deinen Tag zu bringen. „Ich weiß selbst nur zu gut, wie es ist, viel um die Ohren zu haben. Denn neben dem Mama-Sein habe ich auch mein eigenes Unternehmen. Ständig an sein ist das neue Sitzen, sage ich manchmal.“


Aber musst du dafür stundenlang auf der Yogamatte sitzen? Laura Louise glaubt: nein. „Natürlich ist es herrlich, jeden Tag mehr als eine Stunde Zeit für sich zu finden. Aber für junge Mütter ist das schlicht nicht machbar. Deshalb helfe ich mit Selfcare-Yoga. Denn 10 Minuten für sich zu haben ist besser als 0 Minuten.“

„Natürlich ist es herrlich, jeden Tag mehr als eine Stunde Zeit für sich zu finden. Aber für junge Mütter ist das schlicht nicht machbar.“

Laura Louise

Entspannung für Mütter: 10 schnelle Wege, die du sofort umsetzen kannst


Ich habe dir außerdem zehn Wege zusammengestellt, die du noch heute umsetzen kannst! Entspannung ist nämlich wirklich für alle da. Oft musst du sie dir nur selbst gönnen. Und mit diesen einfachen Entspannungsmomenten machst du es dir richtig leicht!

1. Mach eine Online-Yogastunde: Von zu Hause aus kannst du megaeinfach eine Yogastunde mitmachen. Ich habe eine kostenlose Selfcare-Yogastunde von 60 Minuten für dich bereitliegen! Die bekommst du gratis per Mail.


2. Kurze Meditation: Nimm dir 5 Minuten zum Meditieren, während die Kinder gerade mit einer Aktivität beschäftigt sind. Nutze bei Bedarf eine Meditations-App zur Anleitung oder leg entspannende Musik auf.


3. Konzentriere dich auf deinen Atem: Du musst deine Atmung nicht verändern. Aber wenn du dich auf deinen Atem konzentrierst, wirst du merken, dass du immer leichter und tiefer atmest. Mach zum Beispiel ein paar Minuten tiefe Atemübungen, während du die Spülmaschine ausräumst oder beim Kochen wartest.


4. Trink deine Tasse Tee oder Kaffee in Ruhe: Mach eine Pause, sitz in Ruhe und genieße eine Tasse Tee oder Kaffee ohne Ablenkung. Am liebsten sitze ich dafür im Garten!


5. Mini-Spaziergang: Mach einen kurzen Spaziergang ums Haus oder durch den Garten, während die Kinder ein Nickerchen machen oder spielen.


6. Musik oder einen Podcast hören: Leg deine Lieblingsmusik oder einen interessanten Podcast auf, während du im Haus ein bisschen herumwerkelst.


7. Schreib Tagebuch: Nimm dir ein paar Minuten, um deine Gedanken und Gefühle in einem Tagebuch festzuhalten. Das kann helfen, den Kopf klarer zu bekommen. Fällt dir das Schreiben schwer, weil du nicht weißt, was du schreiben sollst? Mach beim meditativen Schreiben mit. Du bekommst jeden Tag eine inspirierende Frage zum Journaling.




„Ich weiß selbst nur zu gut, wie es ist, viel um die Ohren zu haben. Denn neben dem Mama-Sein habe ich auch mein eigenes Unternehmen. Ständig an sein ist das neue Sitzen, sage ich manchmal.“

Laura Louise




8. Kuschelzeit: Nimm dir Zeit, um in Ruhe mit deinen Kindern zu kuscheln. Das kann für dich genauso entspannend sein wie für deine Kinder.




9. Warmes Bad oder eine entspannte Dusche: Wenn du die Zeit hast, nimm ein warmes Bad oder eine Dusche. Ohne Eile. Spüre, wie das Wasser über deinen Körper läuft. Und konzentriere dich auch hier wieder auf deinen Atem.




10. Nimm eine gute alte Handarbeit zur Hand: Tu ein paar Minuten lang etwas Kleines für dich, wenn du die Gelegenheit hast: stricken, häkeln oder ein anderes Hobby. Gerade Handarbeit ist eine gute Art zu entspannen. Weil Hände und Kopf sich auf die Arbeit konzentrieren, ist kurz kein Platz für andere Gedanken.





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