Die beste Sonnencreme für dein Kind
Die beste Sonnencreme für dich und dein Kind arbeitet mit mineralischen Filtern: Non-Nano-Zinkoxid oder Titandioxid. Die bleiben auf der Haut liegen und reflektieren die UV-Strahlung. Meide Stoffe wie Oxybenzon, Octinoxat, Benzol, PABA, Homosalat, Parabene, Octocrylen und synthetische Parfüms, und lies deshalb immer die Inhaltsstoffliste. Mindestens genauso wichtig ist, wie du mit der Sonne umgehst: Lass deine Haut sich das ganze Jahr über daran gewöhnen, bleib in der heißesten Zeit des Tages im Schatten und trag schützende Kleidung.
Warum ist die Wahl der Sonnencreme so wichtig?
Es wird immer bekannter, dass die Stoffe in bestimmten Sonnencremes nicht gut für deinen Körper sind. So hat ein Pharmahersteller kürzlich einen Teil seiner Sonnencremes zurückgerufen, weil die Stoffe darin krebserregend sein sollen. Es gibt so viele Produkte auf dem Markt, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Natürlich willst du das Beste für dein Kind, genau wie wir.
Warum cremen wir uns mit Sonnencreme ein?
Wir cremen uns ein, um unsere Haut zu schützen, und gerade für Kinder ist das wichtig, weil ihre Haut noch deutlich empfindlicher ist. Die Haut ist unser größtes Organ und hält Eindringlinge draußen. Bist du zu lange UV-Strahlung ausgesetzt, können Beschwerden entstehen: Rötungen, Pickelchen, und es kann sogar zu schweren Krankheiten führen. Sonnencreme schützt die Haut vor diesen schädlichen Folgen der Sonne.
Ist die Sonne dein Feind? Über Vitamin D
Nein. Neben der richtigen Sonnencreme ist es gut zu wissen, wie wichtig Vitamin D für dich ist. Schnell wird geraten, sich schon bei den ersten Sonnenstrahlen gut einzucremen, aber es ist auch wichtig, Haut und Augen der Sonne auszusetzen, um Vitamin D zu bilden, am besten 10 bis 30 Minuten.
Mach das schon zu Beginn des Jahres und nicht erst in der spanischen Sonne im Sommerurlaub. So kann sich dein Körper in Ruhe daran gewöhnen. Alles, was du trainierst, kannst du besser: Wenn du viel nach draußen gehst, trainierst du deine Haut, sich besser zu schützen.
„Neben der Empfehlung einer richtigen Sonnencreme möchte ich auch erwähnt haben, wie wichtig Vitamin D für dich ist und dass die Sonne nicht dein Feind ist.“
Annefleur Por
Welche Stoffe willst du in Sonnencreme vermeiden?
Kinder haben eine sehr empfindliche Haut. Es ist also wichtig, sie einzucremen, wenn ihr viel in der Sonne seid, aber genauso wichtig, die richtige Sonnencreme zu wählen. Kinder reagieren nämlich auch sehr empfindlich auf die schädlichen Stoffe, die in vielen Sonnencremes stecken. Sei damit also genauso vorsichtig.
Diese Stoffe vermeidest du für deine Gesundheit und die deines Kindes am besten:
- Oxybenzon
- Octinoxat
- Benzol
- PABA
- Homosalat
- Parabene
- Octocrylen
- Sulisobenzon
- Octisalat
- Amiloxat
- Enzacamen
- alles mit synthetischem (nicht natürlichem) Parfüm
Diese Stoffe stehen normalerweise auf der Verpackung. Lies also immer die Inhaltsstoffliste, denn alles, was du auf deine Haut schmierst, gelangt in deinen Körper.
„Kinder haben eine sehr empfindliche Haut, deshalb ist es wichtig, sie einzucremen, wenn man viel Zeit in der Sonne verbringt, aber es ist genauso wichtig, die richtige Sonnencreme aufzutragen.“
Annefleur Por
Was macht Sonnencreme mit der Umwelt?
Die Stoffe oben sind nicht nur schlecht für deinen Körper, sie haben auch Folgen für die Umwelt. Hawaii hat Oxybenzon und Octinoxat sogar verboten, weil die Korallen dadurch zerbröckeln.
Die negative Wirkung auf die Umwelt kommt vor allem daher, dass die Stoffe freie Radikale bilden können. Besonders die unbeschichtete Variante verursacht dabei Probleme. In Gebieten mit Korallen kannst du auch UV-Schutzkleidung tragen, um gut für die Natur zu sorgen.
Welche Sonnencreme ist dann gut?
Laut Studien schneiden Titandioxid und Zinkoxid beim Sonnenschutz am besten ab. Titandioxid solltest du besser nicht in hohen Dosen einatmen, benutze davon also lieber keine Sprays oder pulverförmigen Sonnenschutzmittel.
Diese beiden Stoffe sind mineralische Filter. Das heißt, die Creme bleibt auf deiner Haut liegen und zieht nicht ein. Sie reflektieren die UV-Strahlung, wodurch die Haut trotzdem gut geschützt ist. Achte aber darauf, dich nach dem Schwimmen erneut gut einzucremen, denn die Creme spült sich leicht wieder ab. Eine der Sonnencremes, die ich empfehle, ist die Kenko natürliche Sonnencreme SPF50 für Mutter und Baby.
Die richtige Sonnencreme ist wichtig, wenn du in die Sonne gehst, aber noch wichtiger ist, wie du mit der Sonne umgehst. Leg dich im Sommer nicht in der heißesten Zeit des Tages zum Braten in die Sonne. Verbring am besten den Morgen und das Ende des Tages in der Sonne; die restliche Zeit sitzt du im Schatten oder trägst schützende Kleidung.
Die wichtigsten Tipps auf einen Blick
- Geh das ganze Jahr über genug nach draußen. Bist du das ganze Jahr viel draußen, trainierst du deine Haut, sich besser zu schützen. Geh also ruhig mit deinem Kind nach draußen, Spielen im Freien ist obendrein richtig gut. Lass deine Haut sich vor allem ab Februar an die immer stärker werdende Sonne gewöhnen.
- Wähle mineralische Filter. Benutze Sonnencremes mit natürlichen Mineralien, auf Basis von (Non-Nano-)Zinkoxid oder Titandioxid.
- Such in der heißesten Zeit des Tages den Schatten. Nutze den Morgen und das Ende des Tages, um etwas Sonne mitzunehmen.
- Trag schützende Kleidung, wie UV-Schutzkleidung für dein Kind.
- Verteile die Creme mit einem (Make-up-)Schwämmchen. So verschwindet der weiße Schleier ganz leicht.
- Achte auf deine Ernährung. Sorge dafür, dass die Antioxidantien (die Abfallstoffe aus dem Körper abführen) in deiner Haut auf einem guten Niveau sind. Iss viel Gemüse (Grünkohl, Rote Bete, Tomaten, Brokkoli) und Obst (Himbeeren, Beeren); auch Meeresfrüchte sind gut für eine schützende Wirkung von innen.
Welche Sonnencreme empfehle ich?
Die genannten Produkte findest du unter diesem Artikel.
Über die Autorin
Ich arbeite schon von Anfang an bei Kideo.store und bin außerdem orthomolekulare Beraterin. Schon lange interessiere und begeistere ich mich für alles, was mit Gesundheit zu tun hat, und ich forsche seit Jahren dazu. Außerdem macht es mir Spaß, Menschen die Gesundheitsentscheidungen, die sie treffen, bewusster zu machen. Hast du noch Fragen zu anderen Themen oder wünschst du dir einen Blog zu einem anderen Thema? Dann höre ich gern von dir.
Hast du Fragen oder möchtest du mehr wissen? Dann schick eine Nachricht an den Instagram-Account von @kideo.store, oder sieh dir gleich die Kenko Sonnencreme für Mutter und Baby an.
Zusammenfassung
- Wähle Sonnencreme mit mineralischen Filtern: (Non-Nano-)Zinkoxid oder Titandioxid, und kein Spray oder Pulver.
- Meide Oxybenzon, Octinoxat, Benzol, PABA, Homosalat, Parabene, Octocrylen und synthetische Parfüms; lies immer die Inhaltsstoffliste.
- Die Sonne ist nicht dein Feind: 10 bis 30 Minuten Sonne helfen bei der Bildung von Vitamin D, lass deine Haut sich ab Februar daran gewöhnen.
- Meide die heißeste Zeit des Tages, trag UV-Schutzkleidung und creme dich nach dem Schwimmen erneut ein.
- Oxybenzon und Octinoxat schaden auch den Korallen; Hawaii hat sie verboten.
Häufige Fragen
Warum kein Sonnenspray mit Titandioxid?
Titandioxid solltest du besser nicht in hohen Dosen einatmen. Wähle deshalb eine Creme statt eines Sprays oder Pulvers.
Wie vermeidest du den weißen Schleier mineralischer Sonnencreme?
Verteile die Sonnencreme mit einem (Make-up-)Schwämmchen, dann verschwindet der weiße Schleier ganz leicht.
Muss man sich nach dem Schwimmen erneut eincremen?
Ja. Mineralische Filter bleiben auf der Haut liegen und spülen sich leicht ab, creme dich also nach dem Schwimmen erneut gut ein.